admin

מייל מהפסיכיאטר והפילוסוף נתנאל לאור

מייל מה-2.5.2009:

נתנאל לאור, פסיכיאטר ופילוסוף

 שרית, כתבת קסם של ספר. פחדים הגיע. אנא שלחי את השאר—אשמח לפגשך בהזדמנות ולשוחח לאחר שישוכו המים של ההפקה הנוכחית—שלך, נתי.

Sarit, I am taken by your book. It is a true cultural contribution. I would appreciate having the story “fears” as well as Zach’s and Meiron’s reviews that you mention in the book. In addition, if you have Itzik Laor’s on file—this will do as well. I do not believe they did literary and historical justice with our Hero.
Many thanks, Natti

מייל מהמוסיקאי והמתרגם דורי פרנס

מייל מה-23 ביולי 2012:

שלום לך,

אמנם עבר זמן, אבל שוב רציתי לומר: הספר שכתבת על נסים אלוני – יש בו משהו שמזעזע את הנפש.

אלוני הוא, נדמה לי, באמת מה שנקרא דמות טראגית. והטרגדיה הזאת מתוארת, מומחשת ופועמת  בלב הביוגרפיה המיוחדת הזאת.

פתיחת הספר, הביקור אצל האמא ותגובותיו של  אלוני: איזו סצנה, ואיזה תיאור רגיש ומלא פרטים! הפרק על השתתפותו במלחמת 48, והשלכותיה לגבי כתיבתו – מרתק, מדהים ומעורר כל כך הרבה מחשבות.

גודל הכישרון התיאטרלי והספרותי וגודל האישיות הטראגית הם שני הצירים שהספר מיטיב להעביר לקורא (הזה לפחות) באופן כואב – ממש כואב! – וחי. במובן מסוים, גוללת לא רק את סיפורו של האיש והסופר, אלא של כל הדור ההוא, ושל העם הישראלי המוזר הזה, שאין לו עוגן בשום מקום, והוא מלקט נואשות מכל מה שבא כדי לעצב לעצמו איזו זהות.

מעבר למכל האינפורמציות הלא-ידועות והאבחנות החדות, זהו ספר עצוב מאד, ו – שלא כמו רוב הביוגרפיות הסטנדרטיות – רגשי מאד; ספר שבו הביוגרפית לא רק עומדת מן הצד ומתעדת, אלא נחשפת ביחסה לגיבור ספרה: נפעמת, כועסת, חומלת, מתווכחת. אני משוכנע שהנמר שכתבת יבער בראשם של קוראים רבים, וגם יבעיר בהם את הרצון לקרוא את אלוני.

דורי פרנס

Der Wiesenthal der Hoden: Über "Post-Trauma"

Ein Israeli bumst eine Deutsche von hinten im Namen des jüdischen Volks. Treblinka und Sobibor verwandeln sich in ein Musical. Israelische Touristen pinkeln an den Reichstag und ein deutscher Polizist erlaubt ihnen, lächelnd damit fortzufahren. "Post-Trauma", eine Kooperation zwischen dem Habima Theater und einem deutschen Theater aus Düsseldorf, ist keine weitere Veranstaltung "dritter Generation", sondern eine gut präsentierte Provokation.

KULTUR
Von Sarit Fuchs, 8.1.2011, 11:34 Uhr, NRG Maariv

Ich habe, und dies lässt sich nicht leugnen, sehr gelacht. Ein schwarzes, wahnsinniges Lachen – kurz vor einer Hospitalisierung in der geschlossenen Abteilung. Die israelisch-deutsche Veranstaltung "Post-Trauma", eine Kooperation zwischen dem Habima Nationaltheater und dem Düsseldorfer Schaupielhaus, hat bei mir gewaltig auf die Drüsen zur "Schändung des Heiligen" gedrückt. Und das Heilige ist die Schoah. Doch am nächsten Morgen regte sich etwas Unbehagliches in mir in Bezug auf dieses Lachen. So als rühre die Ketzerei bereits an Verleugnung. Gut, nicht Verleugnung. Vergessen. Schabt an den Rändern des Vergessens. Nicht heute, aber vielleicht demnächst.

Eine Gruppe von Theaterautoren, vier Israelis und zwei Deutsche (unter der Regie von Dedi Baron), wurde gebeten, kurze Theaterstücke über den Umgang mit dem Gedenken an die Schoah in beiden Völkern zu schreiben. Nicht über die Schoah, sondern über die Erinnerung, die in ihren Körperzellen eingeprägt ist. "Wir bekommen die Schoah direkt in unsere Venen eingespritzt. Wie eine Impfung, die eine Narbe auf dem Arm hinterlässt. Nur, dass es bei uns die Seele ist", sagt ein Israeli seiner deutschen Geliebten. Es stellt sich heraus, dass er, als er sie kennenlernte und bevor er sich in sie verliebte, davon fantasiert hatte, einen weiblichen Nazi zu ficken. Sie sagt ihm, dass er der jüdische Held hätte sein können, "der weibliche Nazis fickt…, der Wiesenthal der Hoden." Er erzählt ihr, dass er, wenn er mit ihr zusammen ist, das Gefühl habe, das gesamte jüdische Volk in Israel und in der Diaspora stehe hinter ihm und diskutiere darüber, ob er ihn hineinschieben soll oder nicht. Und so geht es weiter: alles, was nicht gesagt werden darf, begleitet von dem wiehernden Gelächter Traumatisierter, die auf dem Weg der Genesung sind (welch eine Illusion).

Alles, was nicht gesagt werden darf. "Post-Trauma". Foto: Gerard Alon

Der Titel des Stückes: "Korrektur". Der Regisseur: Yariv Gottlieb. Ich habe keine Ahnung, ob die Theaterautoren darum gebeten wurden, wilde Komödien zu schreiben, doch die meisten von ihnen taten dies auf ganz natürliche Weise. Nur zwei von ihnen (ein Deutscher und eine Israelin) schrieben einen lyrischen Text, der sich nicht wirklich in den Gesamtcharakter der Veranstaltung einfügt und eigentlich verschluckt wird. Bei den übrigen Stücken handelt es sich um geistreiche Ping-Pong-Komödien, zumeist begleitet von schauderhaften Witzen über die Schoah, die erbleichen lassen. "Wie soll man sich befreien und zugleich an die nachfolgenden Generationen weitergeben?", fragt einer der Israelis in einem der Stücke, und dies ist – unter den Schichten des Entertainments, des Kabaretts und der Clownerie – die innere Stimme dieser Produktion. Die Figuren versuchen, in der Begegnung zwischen der israelischen und der deutschen Seite eine intime und persönliche Erfahrung zu erleben, doch es ist unmöglich, sich von dem nationalen, historischen Ereignis freizumachen. Denn was ist "Post-Trauma", wenn nicht ein Theater der Dämonenaustreibung, eine rituelle Reinigungszeremonie. Diese Reinigung ist so schmerzhaft wie ein Einlauf und daher ist es nötig, bei der zu einem Viertel pornographischen Demonstration eines Geschlechtsaktes zwischen einer deutschen Angeklagten und einem jüdischen Ankläger zuzusehen. Daniel aus dem ersten Stück ("Korrektur") bumst die deutsche Anna auf ihren Wunsch hin von hinten auf einem Stuhl. Dies ist nur ein Spiel und sie sollte gepeinigt und gedemütigt aussehen und um Verzeihung bitten. "So demütige mich also, lasst uns nett sein zu dem jüdischen Volk."

Wir wissen nicht, ob die Kopulierenden geheilt werden, und schon geht es über zu dem Duett "Deine Arbeit ist nicht meine Arbeit" (Noa Lazar), das von einem Juden und einer Deutschen gesungen wird. Er wolle eine intime Sprache finden, sagt der Mann zu ihrer Beziehung, doch zwischen ihnen stünden – und hier tragen sie in lieblichem Gesang die Namen vor: – "Treblinka, Sobibor, Dachau, Aktion, Mengele" und derer mehr. Die Kluft zwischen dem Text und dem Vortragsstil ist haarsträubend – und unterhaltend, Verzeihung. Die Vorstellung findet auf einer Bühne statt, auf der viele Stühle verschiedener Art in unterschiedlicher Weise aufgestellt sind (eine poetische Metapher für die unterschiedlichen Menschentypen? Für die Abwesenheit von sechs Millionen Juden? Es könnte nahezu alles sein.) Die Beleuchtung, die Bewegung und die Kostüme tun ein Übriges. Wir fühlen uns wie in einem Zirkus oder in einem Kabarett: ein rhythmischer Tanz, ein maßgeschneidertes Jacket mit schwarz-weißen Streifen und einem gelben Blümchen, ein orientalisches Scheherazaden-Gewand, ein beleibter, nackter Körperteil.

Plötzlich die surrealistische Szene eines Gruppentanzes wie aus einem Hollywood-Musical. Plötzlich eine Standup-Comedy. Und eigentlich ist all dies eine clowneske Veranstaltung, ein Gruppen-Klamauk, der orthodoxen Juden nur zu Purim erlaubt ist. Selbst die Kirche des Mittelalters gestattete zirkusartige Veranstaltungen, Unterhaltungen die auf geheiligte Mythen abzielten, weil sie wusste, dass gelegentliches "Dampf-Ablassen" die Erhaltung des geheiligten Mythos ermöglicht. Und so geschieht es, dass das Nationale Theater (mit Unterstützung des Goethe-Instituts) uns einen Kreis von Spöttern serviert, der zu vulgärer Sprache und wilder Phantasie verpflichtet. Der Schauplatz der Ketzerei verlagert sich von den alternativen Zeremonien des Holocaustgedenktages der letzten Jahre auf die zentrale Bühne, und der Himmel stürzt nicht ein.

Ein deutsches Paar kommt nach Israel, weil die Schwester der Frau im Begriff ist, einen Israeli zu heiraten (ein brillianter Text von Thomas Melle). In einer Szene im Speisesaal des Hotels, bei der man vor Lachen fast erstickt, streitet sich das Paar. Worüber? Über das fehlende Interesse des Ehemannes an Jazz, der Musik, die am selben Abend auf einem Konzert gespielt werden soll. Und ein belangloses Wortgefecht wird zu einem Paranoia-Anfall des Ehemannes (Tomer Sharon in einer virtuosen Darbietung).

Er beschuldigt seine Frau, dass wegen ihres Geschreis nun alle wüssten, dass er Jazz hasse und man ihn jeden Moment beschuldigen würde, dass er ein Nazi sei, der sämtliche Jazzfreunde in die Gaskammern schicken wolle. Der Anfall steigert sich und nimmt die nicht logische Wendung einer Psychose an, die in der Mitteilung des Deutschen gipfelt, dass er für Rassismus ohnehin ein ultimativer Beschuldigter sei. Sprachliche Brillianz, furioses Tempo und ausgezeichnete schauspielerische Performance veranschaulichen das Dilemma der deutschen Seite und machen Lust, ein langes Theaterstück bei Melle zu bestellen.

Die verbesserte jüdische Lösung
Und weiter geht es auf der Bühne mit einem machoistischen Israeli, der auf einer Straße in Deutschland über einen Deutschen herfällt, weil er meint, dass dieser mit seiner Frau anbändelt und womöglich imstande ist, sie fertigzumachen. Der ramponierte Deutsche lässt die Schläge wehrlos über sich ergehen – er ist nahezu wie ein Opferlamm. Ebenso wie der höfliche deutsche Polizist, der im letzten Stück der Veranstaltung auftritt und es zulässt, dass die Israelis über ihn herfallen und dies, obwohl einer von ihnen lächelnd an den Reichstag gepinkelt hat und dabei von einer Kamera erwischt wurde. Die deutsche Nettigkeit wird in dem Stück, nach dessen Titel "Posttrauma" (Tal Schiff) die Veranstaltung benannt wurde, von einem der Clowns erklärt, die an der Bar sitzen und überlegen: "Seine Passivität resultierte aus der Verkehrung der Rollen infolge verdrängten Regressionsverhaltens", und der zweite Clown sagt: "Klassischer Fall von dritter Generation". Ja: die Veranstaltung lacht auch über sich selbst.
Das kurze Stück, das den Abend beendet (das ausgezeichnete "Gedächtnisspiel" von Noa Lazar), versammelt eine Gruppe von Schauspielern auf der Bühne, die sich in Deutschland auf einen Gedenkabend vorbereiten, der in Gegenwart des Kanzlers stattfinden soll. Sie sind unzufrieden mit dem Stoff, den sie von zuhause mitgebracht haben und der Regisseur bemüht sich, neues Material aus ihnen herauszuholen. Sie brechen in eine Improvisation aus, in der ein Jude und eine Deutsche sich 65 Jahre lang gemeinsam mit derselben Last abrackern und auf dem Rücken eine riesengroße Tasche mit Henkeln tragen, die sie dem Vertreter eines jeden Volkes auf die Schulter bürden. Dies führt zu körperlichen Verwicklungen. Sie probieren weitere Sachen aus dem Arsenal unserer aller kollektiven Erinnerungen (zum Beispiel ein guter Deutscher, der im Holocaust eine Jüdin rettet, eine amüsante Kitsch-Improvisation).
Mittendrin betritt der von mir bereits erwähnte deutsche Polizist mit den einfühlsamen Manieren die Szene und setzt sich für die kleine Schar ein, bis zu dem Ausbruch einer der Schauspielerinnen, die erwischt wird, weil sie unter Drogen steht und von dem Regisseur dafür ausgeschimpft wird, dass sie bekifft und emotional unbeteiligt ist. Sie bricht in einen Monolog aus, der zu der neurotischen Beziehung zwischen uns und Deutschland und der Schoah nahezu alles sagt, und das Publikum wiehert vor Lachen. Zum Beispiel: "Stimmt, ich bin eine Leugnerin der Schoah. Okay? Es ist besser zu rauchen, glaub' mir, als mit den Bildern der Leichenhaufen nackter Muselmänner herumzulaufen, die man uns ab dem Alter von vier Jahren in den Schädel gehämmert hat. Wozu soll das gut sein? Macht mich das zu einem tiefsinnigen, besseren Menschen? Nein! Damit wird mir nur Stacheldraht in den Kopf getrieben, der mich daran hindert, normal zu leben. Doch weshalb sollte ich normal leben? Ich bin eine Elende, die Tochter einer Elenden und wehe mir, mich von meinen Genen zu entfremden und das Leben zu genießen, denn das Leben ist eine ständige Krisensituation, und mal ist es Hitler und mal ist es Achmadinijad und mal ist es Achaschwerosch , alle sind Feinde und man muss auf der Hut sein… Welch ein Glück, dass es die iranische Bedrohung gibt, so gibt es wenigstens etwas, wofür es sich lohnt, wählen zu gehen und etwas, das uns als Juden vereint – die verbesserte jüdische Lösung."
Mit den Planungen zu Yad Vashem wurde im Jahre 1942 begonnen, als die Schoah noch tobte, so enthüllt Tom Segev in seinem Buch "Die siebte Million". Die politische Führung erkannte, dass die Erinnerung angesichts des furchtbaren Zerstörungsaktes, der dem jüdischen Volk angetan worden war, zu einem verbindenden Schmelztiegel werden könnte. Man überhäufte die jungen Leute mit Schoah, und sie fühlten sich wie Gedächtniskerzen, bis sie sich in den 80-er Jahren erhoben und baten, man möge sie befreien von dem, was wie ein Erinnerungskult wirkte (wie in dem Film "Jiskor – Sklaven der Erinnerung" von Eyal Sivan und in der Produktion "Arbeit macht frei" des Akko Theater Zentrums). Sie brachten vor, dass sie durch die obsessive Einschärfung der Schoah zu Menschenhassern würden, besonders Fremden gegenüber, und zu erbarmungslos gegenüber jedem, der sie bedrohte. Inklusive einer Andeutung oder expliziten Äußerung des Begriffs "Judonazis". Das Tel Aviv-Düsseldorfer "Post-Trauma" erkennt, dass es vor der Erinnerung kein Entkommen gibt und beschließt, aus lauter Verzweiflung durchzudrehen oder sich zu betrinken oder alles über den Haufen zu werfen.
In künstlerischer (und auch schriftstellerischer) Hinsicht ist die Veranstaltung in ihrem Niveau nicht einheitlich, die Bühne bleibt zuweilen zu leer für das Auge und es wäre gut gewesen, wenn man sich mit weniger Stücken und mehr Liedern begnügt hätte. Zuweilen ist es ermüdend. Doch das Habima Theaters wagt hier einen kühnen Schritt. Die dritte Generation beider Völker nach der Schoah ist auf der Suche nach irgendeinem Wunder, mit dessen Hilfe es möglich wird, sich zu erinnern, aber auch zu vergessen. Sie fürchtet sich zuzugeben, dass sie – wenn sie sich nicht erinnert – vergessen könnte. Und sie weiß, dass nicht sie es ist, die ihre Erinnerung diktiert, sondern die offiziellen, herrschenden Instanzen.
Die Veranstaltung "Posttrauma" endet mit einem schauderhaften Gruppengesang im Stil der "Königin der Badewanne" von Hanoch Levin (der meiner Meinung nach überflüssig ist, da es ihm an ausreichendem Esprit fehlt). Vor dem Hintergrund einer Sirene bitten die Sänger: "Möge das Volk Israel seine Söhne und Töchter vergessen, die auf der Straße, von einem Balkon, in der Badewanne oder in irgendeiner Schlacht gefallen sind", und die Liste setzt sich in überraschender Weise fort bis hin zum "Möge es die Schabatzeitung vergessen und das Angenehme, das er mir auf dem Rücken bereitete" und mehr. Was bedeutet, dass wichtig hier nicht das ist, was man vergessen will, sondern es vielmehr um die flehende Bitte geht, die Erinnerung zu verdünnen mit all dem, was in ihr existiert. Sehr menschlich einerseits, aber das Gefühl der Abscheu gegen die Bürde der Erinnerung, das hier und da aus den Texten herausklingt, lässt eine gewisse Furcht aufkommen. Wird, wenn alle direkten Zeugen der Schoah von der Welt gegangen sein werden, eine Art korrigierenden Vergessens einsetzen? Wohin wird die Auflehnung gegen die überschüssige kollektive Erinnerung führen? Und wer wird die Zauberformel finden: sich befreien und zugleich weitergeben?

Aus dem Hebräischen von Yakhin HaEvri

All the world's a rage

He was one of the most brilliant voices in Israeli theater, but his life was marked by a self-destructive path of pills, alcohol and a lack of confidence in his own talent. A new biography reveals the hidden demons of playwright Nissim Aloni

By Michael Handelzalts | Jan.15, 2009
At the beginning of the 1970s I was studying theater at Tel Aviv University and was a novice theater critic. Back then, when my age was nothing to be ashamed of, I used to celebrate my birthdays with parties. One Friday I invited classmates, all of them ardent theater neophytes, and teachers, some of whom were theater professionals. Rumors of a party spread quickly in those days (as they still do), and if not, the blaring music announced the occasion. Close to midnight, the doorbell rang. I opened the door and Nissim Aloni and Yosl Bergner stumbled in.

They were our celebs of the time: the playwright who had cast a magic spell on the stage with "Aunt Lisa" and "The American Princess" (we knew the play by heart from the record: "Palestina, a little country in unshackled Africa. Very zealous. Much folklore," Yossi Banai says there) and the artist who had created some of the sets. They were greeted like kings, stayed a little, drank a lot and swayed back downstairs. I did not yet know how closely Aloni would accompany me on my journey through Hebrew theater.

Nissim Aloni died 10 years ago, a few years after suffering a stroke from which he had partially recovered. The last major play he wrote, "Eddy King," was staged by Habima Theater under his direction in 1975. Israel's theater companies, which return constantly to the works of Hanoch Levin, avoid Aloni because everyone knows there is something elusive there, that magical quality which even he as a director was not always able to evoke.

Sarit Fuchs, who as a theater student at the Hebrew University heard in 1975 lectures by the great magician of the stage and has since followed the development of Israeli theater and written about it with knowledge, understanding, curiosity and many insights, has now published a book about Aloni. The theater world has known for the past 10 years that she was working on the book. It is almost an "authorized" biography. In the last year of his life Aloni allowed her entry to his inner world, and once a week they would talk about his life and works. She also read widely about him, studied his work and spoke to the courtiers in his kingdom. The result is a unique book, "Burning Tiger: The Death and Life of Nissim Aloni" (Yedioth Books; in Hebrew). It is in fact doubly unique. First of all, the shelf of books by or about contemporary Israeli theater figures is almost empty. Some actors from the founding generation ensured that their life's work was documented. Shimon Finkel produced 10 books, testimony to his overweening ego. The pioneer theater figures Menachem Gnessin and Yehoshua Bartonov wrote books, as did other Habima actors, among them Shlomo Bar-Shavit, who published an autobiography a few years ago. But the generation after theirs wrote nothing. No written documentation exists of Yosef Milo, and, regrettably, the two great Cameri Theater actresses Hanna Maron and Orna Porat are not writing – not even memoirs, to the best of my knowledge.

So the book about Aloni is a distinctive contribution to the documentation of Israeli theater. But that is only a small part of the story. Fuchs did more than just research and tell the story; she took the materials of Aloni's life and work and formulated a thesis, first about his life and subsequently about his work, and proved it in riveting fashion based on the texts of his stories and plays. Her book juxtaposes fascinatingly with another book recently published about the life of a creative artist, who also produced work for the stage, Amos Kenan (the book by his wife, Nurith Gertz, "Unrepentant: Four Chapters in the Life of Amos Kenan," Am Oved; in Hebrew).

According to Fuchs' reading of Aloni's life and work, he emerged shell shocked from the War of Independence. The many quotes she offers, mainly from the stories he wrote and published after the war, about the horrors of battle and the bestiality of man – castigating both himself and his enemies – support her reading. Fuchs also draws on psychological theory, thereby revealing part of Aloni's oeuvre which is almost unknown, even to the great admirers of his stagecraft. To this she adds her interpretation of the influence of his childhood, the surroundings in which he grew up, his parents (a father who beat him, an adoring mother) and his brother. Building on these materials, she presents to the reader the character of Aloni, the psychically scarred Israeli who has survived the fighting but cannot find his place in resurgent Israel. He is filled with rage and criticism of the developing society, but is helpless to express his feelings coherently or creatively. This description of the boy-artist with a divided, complex personality who emerged from a cruel, arbitrary war and tried to carve a path in pioneering, collectivist and crudely high-spirited Israel recalls in many ways Gertz's portrait of Kenan, including a period in Paris, the center of European culture and a haven from the oppressive "we" that dominated the nascent state.

Fuchs plunged deeply into Aloni's life. She spoke to the women in his life – his three wives and a few women who lived with him – and provides monologues by them about him and about life with him. These intimate stories, verging on embarrassment for the reader, describe a man who charmed women and treated them like queens when they were alone but was quite capable of hurting them when presiding over his court. This is a recurring pattern, and his friends, particularly Bergner, appear in a troubling light: on the one hand hurtling Aloni and being hurtled with him into an odyssey of self-destruction fueled by mutual admiration, alcohol and pills – both uppers and downers; and, on the other hand, luring away the women close to him, supposedly to protect them, telling them "It's not worth your while," and protecting him by portraying him as a type of creative monster. In addition to the personal side of the story, Fuchs draws on the thesis of Aloni's damaged personality to explain his inability, which became increasingly acute, to organize his theatrical work, commit himself to an artistic statement and indeed to decide what he wanted to present without contradicting himself, changing things or saying yes and no at the same time.

She writes in detail and with understanding about Aloni groupies who followed him blindly with eyes aglitter; about his inability to live up to their expectations of him and about the distress caused by his constant doubts about his ability – not really understanding the success of "Aunt Lisa" or "Gypsies of Jaffa" or "The American Princess." Fuchs shows how the playwright's verbal and theatrical brilliance is fraught with trenchant comments on Israeli society – the true setting of the imaginary places he conjured up – and how he fought the winds of war no less than Hanoch Levin, who is considered the most political of Israel's playwrights. Thus, she reads "Gypsies of Jaffa" almost as a political-social-historical allegory on Jews, Gypsies, victims and henchmen, a devil whom one engages in business and death. Clearly Fuchs became very close to the hero of her biography, but that closeness has not dulled her sharp judgment. She exposes mercilessly the distress, the emperor's feeling that he is naked, his shame at making a living by marketing underwear to his kingdom in the form of the skits he wrote for the Hagashash Hahiver comedy troupe, in which (as in his many translations) Aloni was in fact a scintillating renewer of language. She gets the reader to identify with the helpless rage of a king who feels that his throne is a stage prop and that there is no chance that the set will be ready in time for the premiere; the anxiety in the face of the madness that is taking over, and the struggle for sanity.

A very unpleasant part is reserved for me in this life story. This is not even a full disclosure, because the facts are already known. According to Fuchs, "Aloni felt an oncoming breakdown. In another year he would be 50. His body was battered from alcohol, from smoking and from pill popping. The headaches began. The need to decide on the other, final version [the play to be performed on the opening night] seemed to him a satanic plot." On the opening night of "Eddy King" he claimed, after nine months of rehearsals, that the play was not ready. "After the premiere, Aloni's nightmare came true. A kid in the audience got up and shouted, 'The emperor is naked.' It was a 24-year-old critic, Michael Handelzalts, who had succeeded [legendary theater critic Haim] Gamzo at Haaretz." I reminisced in print (in the literary pages of Haaretz) about that particular review not long ago. What I wrote in my review of "Eddy King" was that the managements of the theaters that were giving Aloni unlimited freedom and critics who were cultivating his theatricality were inducing him to be a "charlatan against his will." Fuchs writes: "The critic was the son whom he had always feared, the son who murders his father. Beyond the use of the phrase 'against his will,' which was too clever by half, what came out of the review was that he, one of the most knowledgeable people of the time, was being accused of charlatanism, pretentiousness and fraud."

Fuchs does not make it clear whether she is writing these harsh remarks in Aloni's name or whether it is her interpretation. Be that as it may, it is a persuasive interpretation (it certainly persuades me) in the sense that it suggests that I hurt Aloni far more than I could have imagined or known, and for reasons that were not related only to that particular play or that particular review. As I see it, "against his will" was not too clever by half; I meant it literally. Aloni found himself in those creative straits not because of himself but because of the circumstances. He apparently suspected, understood or wanted to understand that I was aiming the accusation at him. And, by the way, it was not about his knowledgeability at all.

But these are minor matters. This is a riveting book, about a riveting, unfortunate man, about scenes from the life of the Israeli theater. It contains abundant facts and abundant information about the period and about Aloni's creative output, which may contain some keys to a renewed confrontation with his work. And it contains copious love for the man, for the creative artist and for the theater, too.

"Holocaust? Kenne ich. Er wohnt bei mir nebenan."

Ein deutsches Jugendtheater führt in Israel eine Vorstellung auf, in der das Verhältnis der vierten Generation in Deutschland zur Shoah zum Ausdruck kommt. Nach einer Reihe von Provokationen, darunter auch Clowns, die das Wort "Holocaust" deklamieren oder ein junges Mädchen, das sich vom nationalen Trauma befreien will, indem es seine langen Beine mit Creme einreibt, ist das Publikum schockiert. Aber es kann nicht anders als zu genießen.

von Sarit Fuchs

Seltsam. Ich verließ die Vorstellung "Kinder des Holocaust" mit einem gemischten Gefühl aus Genuss und Erschütterung. Ist das wirklich seltsam? Es war ein gewagter Schritt, das Jugendtheater aus Leipzig nach Israel zu holen (und hierfür sei dem Goethe-Institut gedankt). Es hatte Stimmen gegeben, die meinten, dass Israel einer solchen Provokation nicht gewachsen sei. Denn das Stück zeigt junge Leute der vierten Generation in Deutschland, die aufgefordert sind, ihre eigene Erinnerung mit der Erinnerung an die Shoah zu verletzten. Sie haben der deutschen Pflicht zum Aufbau einer Gesellschaft nachzukommen, die sensibel ist für Menschenrechte und Humanismus, und müssen gleichzeitig mit der Geschichte ihres Heimatlandes leben. Die jungen Leute in der Vorstellung, bei denen es sich um authentische Jugendliche handelt, die als Amateurspieler auftreten, würden es vorziehen, bei McDonalds zu sitzen, ins Kino zu gehen, ein neues Mittel gegen Pubertätspickel zu kaufen oder ihren Vater umzubringen, der ihre Mutter schlägt, wie in einer Szene der Vorstellung verdeutlicht wird, die den Namen "Innere Stimmen" trägt. Wozu haben sie diese Scham und diese Demütigung nötig? Ihre Altersgenossen haben, wie im Programm angedeutet wird, zur Shoah ein ähnlich distanziertes Verhältnis wie beispielsweise zu den Kreuzzügen. Auf jeden Fall fehlt ihnen die nahezu spürbare Erinnerung der zweiten Generation, die den zweiten Weltkrieg noch von ihren Eltern mitbekommen hat. Es gehört Mut dazu, vor ein jüdisches Publikum zu treten, das zum größten Teil aus Gymnasiasten besteht (im Saal des Herzliya Ensembles), und diese intimem Erfahrungen einer Bekanntschaft mit einer Katastrophe preiszugeben, die von den Urgroßeltern der Jugendlichen in Deutschland herbeigeführt wurde, die Qualen der Konfrontation mit dem Material, die Wut über das Einverständnis, dieses zu verarbeiten, – ein Einverständnis, das sich niemals von dem Wunsch befreien kann, dem Albtraum zu entfliehen und ins "normale" Leben zurückzukehren. Das normale Leben von Jugendlichen im Pubertätsalter ist ohnehin schon belastet durch Schwierigkeiten und Demütigungen.

Bei dem "Material", das sie zu verarbeiten hatten, handelt es sich vorliegend um die Protokolle von Zeugnissen überlebender jüdischer Kinder, die in den Jahren 1945-47 nach der Befreiung niedergeschrieben wurden. Das Buch über die Protokolle, für die ich noch nicht einmal versuchen möchte, nach einem treffenden Attribut zu suchen (furchtbar, herzzerreißend etc.), wurde vor zwei Jahren unter dem Titel "Kinder über den Holocaust" in Deutschland veröffentlicht, unter anderem mit der Unterstützung des Vereins "Gegen Vergessen – Für Demokratie", was mich an eine Zeile von Nathan Zach erinnert: "Es gibt Erinnerung, und es gibt Erinnerung, und es gibt Erinnerung/Es gibt Erinnerung, die nichts anderes ist, als ein Staudamm gegen das Vergessen".

Als sich die Mitherausgeberin des Buches, Elisabeth Kohlhaas (die nach Israel anreiste), an die Dramaturgin des Theaters (Marion Firlus, die ebenfalls anreiste) wandte mit dem Vorschlag, auf der Grundlage der Protokolle ein Theaterstück zu erarbeiten, war den Leuten vom Theater klar, dass für das, was in den Protokollen geschildert wird, jeder Versuch einer Veranschaulichung durch Nachspielen oder Bebilderung von vornherein ausscheiden müsse. Sie entschieden sich daher für ein Stück in Form einer szenischen Collage, die in mehreren Ebenen spielt – postmodern, wenn man so will.
Eine der Ebenen auf der Bühne wird von jugendlichen Laiendarstellern dargestellt, die vor Produktionsbeginn in einem Casting ausgewählt wurden. Sie haben die Protokolle gelesen und vor der Aufführung an einem Werkstattkurs teilgenommen, dem ein Teil der dort erarbeiteten Materialen entnommen wurde. Die Vorstellung zeigt sie bei der Auseinandersetzung mit den Protokollen, aber auch bei ähnlichen Problemen und inneren Konflikten von Jugendlichen in der Phase der Persönlichkeitsentwicklung.

Parallel dazu gibt es die Ebene der Protokolle selbst, die auf der Bühne meistens von vier professionellen Schauspielern gesprochen werden. Alles, was man dazu braucht, ist ein Mikrophon. Die Texte werden von den Schauspielern manchmal aus der Sicht der Interviewer vorgetragen (die Kinder wurden nach dem Krieg interviewt), und manchmal als neutrale Zeugenaussage vorgelesen, und nichts hat eine größere Wirkung als dies, wie wir bereits vom Lesen des Buches "Mordverläufe" von Manfred Franke wissen, das auf Polizeiprotokollen über die Ereignisse der Kristallnacht beruht. Die Geschichte eines Mädchens aus "Kinder des Holocaust": "Drei Tage lang saß ich zwischen gelben Blumen an einem Ort, an dem ein wilder Beerenstrauch wuchs. An dem Strauch waren genau zehn Beeren, davon habe ich drei Tage gelebt. Am dritten Tag haben die deutschen Mörder alle erschossen. Ich bin allein. Ich habe niemanden. Ich bin so einsam wie ein Stein."

Auf der weißen Leinwand, – und dies ist die dritte Ebene -, werden kurze Gespräche ausgestrahlt, die im Laufe der Arbeit mit den Laienschauspielern geführt wurden – verworrene Sätze und Ausflüchte. Es scheint ihnen schwerzufallen, mit der Betroffenheit umzugehen, mit der Scham und der Abscheu. Und siehe da, schon kommt die große Provokation: Kaum hat die Vorstellung mit dem Vorlesen aus den Zeugnissen in den Protokollen begonnen, da wird die Bühne von einer Gruppe Jugendlicher betreten, die sich in einer Reihe vor dem Publikum aufstellen, eine rote Clownsnase aus der Tasche ziehen und sich beim Aussprechen des Wortes 'Holocaust' verhaspeln. Sie versuchen 'Holocaust' zu sagen, und heraus kommt "Ho…, Ho…", wobei sie fast ersticken und sich ihr Körper vor Anstrengung krümmt, während auf der Leinwand die Übersetzung ausgestrahlt wird: "Sho… Sho….". Das Publikum gibt keinen Laut von sich. Auch nicht, als folgender Dialog zu hören ist: Juliane: "Holocaust? Holocaust ist – Äh." Mandy: "Holo…, das ist weit weg." Jonathan: "Holocaust? Kenne ich. Er wohnt bei mir nebenan." Sascha: "Wenn du Holocaust hast, dann musst Du zum Zahnarzt." Philip: "Das ist irgendetwas, das mit Elefanten zu tun hat." Jessi: "Das ist irgendetwas Furchtbares." Julian: "Ich war da mal im Urlaub. Es ist schön dort."

Dies ist ein erschütternder Moment, doch zugleich so authentisch und charakteristisch für den universellen Lebenstrieb. Die roten Nasen erzeugen selbstverständlich eine Groteske – jenes Lächerliche, das dem Hässlichen begegnet. Doch nicht nur das: Die roten Nasen stehen für die Libido junger Leute, die gerne feiern würden, doch die Stimmen der Kinder, die im Holocaust fast ihr Leben verloren hätten, erheben sich aus den Protokollen, strömen auf die Bühne und fordern Präsenz bei ihrer Erinnerung.

Im weiteren Verlauf kommt es durch den ständigen Wechsel von Nähe und Distanz zu einer ausgeklügtelten Auseinandersetzung der Jugendlichen mit den Protokollen der Kinder des Holocaust. Zum Beispiel: Das Mädchen Charlotte aus den Protokollen erzählt, wie sie geflohen sei, sich als Deutsche verkleidet habe, in einem deutschen Haus aufgewachsen sei und an dem Tag, an dem sie von dem Tod ihrer Eltern erfuhr, in Tränen ausgebrochen sei und als Erklärung für ihr Weinen Zahnschmerzen angegeben habe. Charlotte versteckt in der Geschichte ihre Identität. Und beim Sprung in die Gegenwart, in der nächsten Szene, beschäftigen sich auch die Jugendlichen mit Fragen der Identität. Ein Mädchen fragt, wie es sein kann, dass kein Junge aus der Klasse sie will. Ein anderes Mädchen träumt davon, eine berühmte Schauspielerin zu sein, und ein Junge erwägt die Möglichkeit, Lehrer zu werden, weil dies ein sicherer Beruf sei. Und wieder geht es zurück zu den Kindern, die in der Shoah ihre Identität verstecken: Das Mädchen, das zwei Jahre lang bei einer reichen Polin gelebt hat und sich am Ende der Befreiung so sehr als Polin fühlte, dass es nicht zu den Juden zurückkehren wollte. Und von demselben Mädchen erfolgt wieder ein Zeitsprung nach vorn zu einem deutschen Jungen von heute, der seinem Vater endlich seine Identität enthüllt: "Ich bin schwul" (der Vater schlug ihm ins Gesicht). Die albtraumartige Vergangenheit und die vergleichsweise unbekümmerte Gegenwart werden einander bewusst gegenübergestellt. Die Empfindung, die entsteht, ist: Wie fließend ist der Übergang vom Banalen zur Zerstörung und vom Trivialen zum Fatalen.

Der ungarisch-deutsche Regisseur George Tabori war meiner Kenntnis nach der erste Dramaturg, der den Mut hatte, sich mit dem unbegreiflichen Übergang zwischen der Ebene des Menschlichen und der Ebene einer Verzerrung des Menschlichen zu beschäftigen, wobei er sich des Mittels der Groteske bediente. Ende der 70-iger Jahre rekonstruiert er die Bahnfahrt seiner Mutter ("Mutters Courage") ins Vernichtungslager, wobei sie peinlich genau ausstaffiert ist und von zwei lächerlichen Geheimpolizisten begleitet wird, von denen der eine asthmatisch ist und der andere unter Gicht leidet, und im Gedränge des Zuges in die Brustwarze gezwickt wird. "Entheiligung" des Holocaust? Im Gegenteil, sondern die Erzeugung von Grauen durch die Darstellung des Lächerlichen. Unendlich viele Tränen sind bereits vergossen worden, doch wenn der Zuschauer die Bedrohung durch das menschliche Potential an Bösem spüren und zu Erkenntnissen über seine Gegenwart und seine Beziehung zu Andersartigem gelangen soll, so gilt es, einen klaren Verstand zu bewahren. Damit die Lehren gezogen werden, darf rationales Denken nicht durch Tränen verdrängt werden. Wie George Tabori schrieb: "Wenn sich beide Seiten nicht gegenseitig als Menschen betrachten können, dann kann man genauso gut die Öfen wieder anzünden." Mit anderen Worten: Wachsames Denken, das frei ist von Schuldgefühlen, die mit Wut und Rachegefühlen einhergehen, kommt zu der Erkenntnis, dass Vorsicht geboten ist, denn der Holocaust wurde von Menschen herbeigeführt und wer weiß, wozu sie sonst noch in der Lage sind. Das ist es, was die Vorstellung "Kinder des Holocaust" sagen will und vor allen Dingen der deutschen Jugend, denn für diese wurde sie eigentlich gemacht.
Und tatsächlich gibt es, wie verblüffend, in der bescheidenen und kraftvollen Produktion "Kinder des Holocaust" keine Gefühle von Schuld oder Wut (das berühmte "Schuldig geboren" des Österreichers Peter Sichrovski gehört der vorausgegangenen Generation an). Und vor allem findet sich hier nichts mehr von dieser obsessiven Geschichte eines Holocaust zwischen deutschen Nazis und faschistischen Juden, mit der wir hier in Israel jahrelang drangsaliert wurden und die in Akko erneut den ersten Preis gewonnen hat.

Gegen Ende der Aufführung noch eine Provokation: Eines der Mädchen tritt an den Bühnenrand, betrachtet uns und beschwert sich: "Das war definitiv einmalig. Wie sollte ich mich damit gefühlsmäßig identifizieren können?" Und dann beginnt sie, ihre langen Beine einzucremen und ausführlich über die wunderbare Wirkung ihrer Körperpflege zu sprechen. Es ist wichtig, sich einzucremen, solange die Haut noch feucht ist. Nicht spannen, sondern nur leicht einmassieren. – Das ist so realistisch, dass man schreien möchte. Warum auch nicht? Wird im Fernsehen etwa nicht auch über einen Tsunami oder einen Mord in einer Familie berichtet und anschließend Werbung für ein glamouröses Schampoo gemacht? In den Text dieser raffinierten Produktion aus Leipzig sind ironische Andeutungen eingestreut. Das Mädchen sagt über ihre Haut: "Ich achte auf meine Haut, und sie schützt mich". Die Assoziationen überschlagen sich: Das Abziehen der Haut, der Haut, die die Juden nicht beschützt hat, wozu sich eincremen, wenn es überall alle möglichen Nazis gibt? Und vor allen Dingen denken wir: Mädel, es kommt Dir nur so vor, dass Dich irgendetwas auf dieser Erde beschützen kann.

Aus dem Hebräischen von Yakhin Chava HaEvri

כלוב מחפש ציפור – אודות "המשפט" מאת קפקא, בהבימה

כל מה שרע בחוגים לספרות באוניברסיטאות

הביקורת הזאת היתה אמורה להיות מסה על "המוסיקה של המהפכה", ספרו של אורי הולנדר על נתן זך, אבל הקריאה בו מחייבת התייחסות לסכנות שבאקדמיזם

הארץ, יהודה ויזן, 27.7.2017

א.

אורי הולנדר — משורר, שתירגם יפה את א.א. קאמינגס — בחר לחקור בעבודת הדוקטורט שלו, שספר זה הוא עיבוד שלה, את הנושא החשוב ביותר שמשורר עברי יכול לחקור כיום: המהפכה, שלא לומר הפוטש, שביצע נתן זך בשירה העברית בשנים 1955 עד 1966, תוך מתן דגש על מקומה של המוסיקה בשירת זך ובעולמו.

נכון, השנה היא כבר 2017, ואפשר שנושא זה, למי שצורכים שירה כצרוך אקטואליה, נדמה מיושן מעט. ואולם, האמת בעינה עומדת: הנוסח הזכי, ומוטב לומר הנוסח שלו העניק זך ביטוי תיאורטי בשירה העברית (שכן בכל זאת אברהם בן יצחק, דוד פוגל, יעקב שטיינברג ועוד כמה וכמה כבר נתנסו בצורה ה"חופשית" הרבה קודם לכן), הגם שהוא מצוי בשלבי ניוון מתקדמים — ולמעשה הידרדר זה מכבר, אצל צאצאי זך וצאצאיהם, לתחומי הפרוזה רזת הלשון ונעדרת המוסיקה ולפסיכולוגיזם פתטי וקורבני של אני ואני ואני ואני — עודנו הנוסח השליט בשירה העברית, עודנו הנוסח שממנו צומחת, במודע ובעיקר שלא במודע, רוב השירה הנכתבת כיום, ועודנו הנוסח שאת ראשו מבקשים לערוף כל מי שחפצים במוסיקה אחרת וברענון שורותיה, שורות השיר, של השירה העברית.

אחזור ברשותכם על דברים שכתבתי בעבר: נתן זך, גם כיום, כמעט 60 שנה לאחר שפירסם את מאמרו הנודע, "הרהורים על שירת אלתרמן" ("עכשיו", 1959), הוא הציר שסביבו סבה השירה העברית. הוא נקודת ההתייחסות המרכזית. כדי לסבר מעט את אוזנו של הקורא באשר לפשרו של אותו דבר המכונה "נוסח", שבחשיבותו אני סח, אצטט אפוא ממאמרו של ביאליק "יוצר הנוסח", שהוקדש ליצירתו של מנדלי מוכר ספרים: "ה'נוסח' — אין זה סגנון בלבד, ריתמוס בלבד, אופן הציור בלבד וכו'. ה'נוסח' הוא האב והיסוד לכולם, ואולי התולדה של כולם… והלא זה טיבו של הנוסח: לאחר שהוא בא לספרות ועומד בה, שוב אי־אפשר לנו בשום פנים לצַיר בדמיון, כיצד נתקַיימה זו ומה היו פניה לפני בואו. ה'נוסח' — זה שקובע פרצוף פנים אחד ושלם לכל החומר הספרותי של הדור או של התקופה — הוא־הוא גם הקרקע שהכישרון עומד עליו וגדל מתוכו".

אוניברסיטת תל אביב (למצולמים אין קשר לנאמר בביקורת). הבו לנו יותר תוצרת ופחות ברברת צילום: עופר וקנין

ואכן, כשמתבוננים על השירה העברית בעשורים האחרונים מתקבל הרושם כי הנוסח הזכי "הוא האב והיסוד לכולם". יהיו אלה מזרחונינו החדשים (אלה ששורפים את ספרי זך ואלה שלא), אשר לצערם הרב כותבים עדיין במתכונת צורנית אנגלו־סקסית בעיקרה (כלומר, בחרוז חופשי או מקצב ביטניקי או ספוקן־וורד, או סתם בפרוזה בלתי מוסיקלית וקצוצת שורות באופן שרירותי, ב"לשון־יומיומית", בגוף ראשון וכו'), או אנשי כתב העת "הו!", שבבואם להציע נוסח צורני אחר (את זה האלתרמני), מצאו עצמם, בסופו של דבר, חורזים את תוכני הנוסח הזכי ומבכים את פצעו של ה"אני", שאצלם הוא בדרך כלל גם "האחר" (כן, ראוי לציין אפוא את ניסיונו של אהרן שבתאי במאמרו "לקראת שינוי נוסח" להשתחרר מן הנוסח הזכי, מהלך חשוב שלא הצליח להשתרש במידה מספקת ולהיעשות לנוסח בפועל ממש, וכן את השינוי הפואטי החלקי שחוללה בשדה שירתה של אפרת מישורי, שהיא במידה רבה האֵם של מרבית האלמנטים הפרפורמטיביים שנכנסו לשירה העברית בשלושת העשורים האחרונים).

חשוב לזכור, כשאנחנו מדברים על נוסח אנו לא מדברים על נימות, ניואנסים ושאר הבדלים שניתן להצביע עליהם על נקלה בין זך לרבים מן המשוררים שבאו לאחריו, כי אם על האידיאה של השיר, על הצורה היסודית, על הדבר שאותו אנו נכונים לכנות מעתה ואילך שיר. דמיינו שהנוסח הוא מכונית: ארבעה גלגלים, שלדה, מנוע, אגזוז, הגה וכו'. אז נכון ששיר אחד הוא פיאט, ושיר אחר הוא שברולט, ואחר הוא סובארו — אך לכולם יש ארבעה גלגלים, שילדה, מנוע, אגזוז, הגה וכו' — וזהו הנוסח. זך העניק לנו (כשם שסעדיה גאון ודונש בן לברט למשל, או נפתלי הרץ וייזל, העניקו לנו בשעתם) את השרטוט של אב הטיפוס, ומאז אנחנו מייצרים מכוניות שכאלו, חלקן סוחבות יותר, חלקן פחות, אך הפטנט תמיד רשום על אבי הנוסח — עד אשר הנוסח מתחלף.

ב.

כאמור, זו היתה אמורה להיות מסה על ספרו של אורי הולנדר, "המוסיקה של המהפכה — נתן זך 1955–1966", שבעטיה נאלצתי לצלוח עמודים רבים המגוללים כיצד מהלכו התיאורטי של זך והשתלטותו על שדה השירה תואמים, איך לא, לתיאוריית "סדר השיח" של פוקו או כיצד "ה'רִפְאוּת' הנזכרת של המוסיקה, המתגלה כאן שוב כ־supplement של הנרטיב", היא "'רִפְאוּת' שאמנם תפקידה לרפא את הנרטיב… אך בה בעת היא גם מנגינת הרפאים שלו" או כיצד "תובנתה של ז'וליה קריסטבה בדבר העלאת עולם הדחפים ה'סמיוטי' אל המרחב ה'סימבולי', כלומר אל המרחב החברתי — באמצעות המבע האמנותי, ובייחוד השירה — מאפשרת לשלב בין המודל הפוקויאני למודל הבאטלרי לצורך הדיון ב'שתי הארכיטקטורות' או שתי הנטיות הזכיות", ועוד קצת מפייר בורדייה ("פרוטגוניסטים בעלי הביטוּס — כלומר מי שרכשו במובלע או במפורש מכלול של דיספוזיציות חברתיות — המתפקד כמערכת של סכמות יצרניות". לא פחות!), מוריס בלאנשו, ז'אק דרידה, ריצ'רד רורטי, ז'יל דלז ופליקס גואטרי — ואיך לא, גם קצת ולטר בנימין והיידגר — ושאר דקלומים תוכיים.

אורי הולנדר. תועה סחור-סחור צילום: דניאל בר און

אני מודה, כמעט שנשברתי. במיוחד רדפה אותי, באורח רפאי כמובן, הפסקה על קריסטבה ובאטלר, שהזכירה לי פסקה שכבר קראתי פעם בספר אחר, ספרו האינדוקטרינרי של מיכאל גלוזמן "הגוף הציוני", ושנכתבה בעקבות השורות "וּלְבָבִי לִי אוֹמֵר וְיוֹדֵעַ הִנֵּנִי, / כִּי־נָטְפָה לַבָּצֵק גַּם דִּמְעַת עֵינֶיהָ. / וּבְחַלְּקָהּ פַּת שַׁחֲרִית חַמָּה לִילָדֶיהָ / מִמַּאֲפֵה בְצֵקָהּ, מִלֶּחֶם דִּמְעָתָהּ — / וָאֲעַלַּע, וַתָּבֹא בַעֲצָמַי אַנְחָתָהּ" של ביאליק: "בעקבות תיאורו של ביאליק את ההטמעה של דמעת אמו, אני מבקש לשוב ולהזכיר את הדיון של באטלר בקריסטבה, באטלר מתארת את המוקצה (abject) של קריסטבה כמה ש'הורחק מן הגוף, נפרק כהפרשה, הפך ל'אחר' פשוטו כמשמעו'".

אלא שבאותו הרגע תפסתי את עצמי והבנתי ששוב אני בא להלין ולגעור ולבלבל את המוח ולכלות את זמני על קשקושי הז'רגון הפוסט־מודרני, תחלואי המגדר, המגזר ויתר השיקוצים שעל אודותם כבר הכברתי בעבר. אבל אז נזכרתי בדבר אחר. לפני כמה שנים, מעל למושב האסלה שבביתי, מיסגרה ותלתה אשתי, שהיא צדקת גמורה, לבקשתי, ולרגל יום הולדתי ה–28, כאזהרה מתמדת מפני סכנותיו של האקדמיזם, את טבלאות הניתוח הריתמי לשיר "ירח" של נתן אלתרמן שפירסם הרי גולומב בכתב העת "הספרות" (כרך 23, 1976). ושם, במסמך המשונה הזה, המשמש לי, בשל איכויותיו הפלסטיות, חפץ נוי לקשט בו את בית כיסאי, ניצבות זו על יד זו השורות הבאות — תחילה, שורתו של אלתרמן: "שָׁמַיִם בְּלִי צִפּוֹר זָרִים וּמְבֻצָּרִים", ועל ידה, הנתונים הבאים שחילץ גולומב מן השיר: "אחוז מימוש ההרמות — 66% (88%); מספר ההשפלות (פנים שורתי) — 6; אחוז גבולות העמודים (להוציא האחרון) החופפים גבולות מלים — 60%; טיפוס השורה מבחינת אורכי תת־קולונים וסיומיהם — 2".

באופן טבעי, בשל מיקומה ובשל צרכיו הטבעיים של הגוף העשוי נקבים־נקבים, מזדמן לי להביט בתמונה הזאת כמה פעמים ביום. וכמה פעמים ביום, כבר כמה שנים, אני שב וקורא: "שָׁמַיִם בְּלִי צִפּוֹר זָרִים וּמְבֻצָּרִים", ומיד לאחר מכן "טיפוס השורה מבחינת אורכי תת־קולונים וסיומיהם — 2". וטרם פיענחתי את הקשר בין השתיים. לאמור, בין השמים והציפור ובין התת־קולונים וסיומיהם.

אך לא בגולומוב אני מבקש לעסוק, אין דבר קל יותר מלהיטפל לטכנוקרט ולהוכיחו על אפרוריותו. אלא שאז עלו בדעתי גם כל אותם "יצירתיים" — ההירשפלדים של העולם הזה, מגבבי המלל הריק סְלוּקֵי הדעת, וצמד הפסקאות הבאות ממאמרו של פרופ' גלילי שחר (שיודע הרבה מלים נרדפות), "רקיעת שמות", על שירתו של ארז ביטון: "בשיריו של ארז ביטון אנו מאזינים להתקהלות. שירתו היא כעין התאספות, שכן בשיריו מתרחשת התכנסות. בשיר, בין שורותיו, בבית של השיר מתרחשת פגישה. החיים קוראים למתים וקרובים מתרועעים עם רחוקים, הבן יושב עם ידידיו, שח בין רעים ומדבר עם אמו ואביו. השיר נעשה אפוא למקום ומועד. השיר הוא הבית. זוהי שירתו שאוספת ומכנסת ומקימה להרף עין (הזמן הקצר של השיר) קהילות".

נתן זך. הציר שסביבו סבה השירה העברית צילום: דן קינן

והוא מוסיף: "זה מקומו של השיר, קו התפר שבין הלילה ליום שהוא קרע וחיבור של חשיכה ואור. השיר הוא עת דמדומים והאור שבוקע בו הוא אור מן החשיכה. כי השיר הוא הרואה בעיוורון, המביט בעת חשיכה. זוהי ראייתו של השיר — השיר רואה את הבוקע באין אור, משער את עומקו בליל ויודע את הגנוז ואת הממאן להתגלות".
יכולתי מן הסתם לצטט עוד ועוד שורות שיר בצד דברי מחקר ופרשנות, קיתונות של דמעות אֵם ההופכות לבאטלר וקריסטבה, עוד ועוד שמים בלי ציפור אך עם אחוז מימוש הרמות שעומד על 66%, קריאות פרוידיאניות, יונגיאניות ולאקאניאניות (תלוי בשנה) שיכולות לאכלס עשרות מדפים, שלא לדבר על קריאות מגדריות, מגזריות ויתר הפוסט־דבר־מה הידועים. אולם בסיכומו של דבר נותרתי עם כמה וכמה שאלות. הראשונה שבהן היא שאלת הפליאה הידועה — ר"ל שאלת הנשגב, ר"ל הנשגב מבינתי — של ג'רי סיינפלד: Who are these people?

השנייה, היא הניסיון להחליט מה נורא יותר, הקריסטבות המוטמעות של גלוזמן־הולנדר ושות', תִשבוֹרת־המספרים של גולומב או שמא מעשה האונן הטקסטואלי של גלילי שחר? השלישית, שלשמה בעצם נתכנסנו כאן, היא לְמה כל זה טוב? כלומר, מה התועלת שצומחת לספרות (כלומר, לי. ואיני מבקש ללעוג כאן, כי אם להצביע בפשטות על כך שהמחקר האנטומולוגי אינו מסייע במאום לפרוקי הרגליים) מן החוגים לספרות והררי הפרשנות? למה אנשים לומדים את הדברים האלה? למה מתירים לאנשים ללמד את הדברים האלה?

וגם — למה אנשים מקבלים שכר בשביל הדברים האלה (בזמן שאנשי הספרות מלקטים פירורים)? הרביעית, והמסקרנת באמת, היא מה מעניין את כל אותם חוקרים? השירים עצמם? הספרות עצמה? תעמולה פוליטית ואקטיביזם? סוציולוגיה? מה המוטיבציה שלהם? האם עיקר עניינם, עיקר העונג שלהם, הוא הפעלת המכשיר התיאורטי? האם האמצעי הוא־הוא התכלית בשבילם? האם משנה להם בכלל מה כתוב בטקסט? את מה בדיוק חוקרים כל החוקרים הללו, את המחקר עצמו? וחשובה לא פחות, היא השאלה מה בכל זאת טוב, וטוב שישנו באקדמיה? מה תפקידה, ובמה ראוי שתתמקד?

ועוד שאלות כהנה וכהנה ועוד מאותן תהייה ופליאה שאינן נותנות מנוח, ועוד מאותה שאלה, מה הקשר? מה הקשר? מה הקשר? — בין האיש היושב בחלון ומביט על ציפור בשמים מבוצרים, בין הילד הכואב את דמעת אמו, בין כלבלב הו בי די בם בם ובין "העלאת עולם הדחפים ה'סמיוטי' אל המרחב ה'סימבולי'". האם לא ניתן יותר להביט בציפור בלי שאיזו קריסטבה תזנק לך על הראש ותפריש איזו לשלשת?

גלילי שחר. יודע הרבה מלים נרדפות צילום: טלי מאייר

שאלות אלו ועוד רבות כמותן מצריכות דיון ארוך ונפרד — שבמסגרתו יש לעסוק גם בזיהומה של דגימת המחקר בידי החוקרים, היינו, בהשפעתה הישירה של האקדמיה על הטקסטים הנכתבים, הנערכים, המבוקרים, בדרך כלל בידי בוגריה וחבריה (המתפקדים כסוכניה בשדה היצירה ובוועדות התקצוב והפרסים), אשר כאילו נכתבים לצרכיה ומגישים עצמם למחקר העדכני כפרי בשל (השירה "המזרחית" הצעירה למשל, שם ניתן למצוא מלים מסולסלות ו"אותנטיות" כגון "הסללה", היא רק דוגמה לאקדמיזם שמציף את השירה העברית בשני העשורים האחרונים).

עם זאת, אבקש להבהיר דבר אחד: איני נמנה בשום פנים, חרף ריבוי ההולנדרים, עם אלה (ויש לא מעט כאלו) הקוראים לסגור לאלתר את החוגים לספרות (אולם את המסלולים לכתיבה יוצרת — שאינם אלא הונאה מובהקת כדרכן של רוב סדנאות הכתיבה, המושתתות בעיקר על עושק המשתוקקים לאוזן קשבת — ושהוקמו מטעמים כלכליים גרידא ומתוך ניסיון למזער את הנזק שהסבו סדנאות הכתיבה הפרטיות לחוגים לספרות ההולכים ומידלדלים ממילא — רצוי בהחלט לסגור. שכן אין דבר כזה באמת תעודת כותב־יוצר. אין משורר־מוסמך. זהו תואר ריק וחסר משמעות, שכן האמנות עצמה אינה דיסציפלינה אקדמית. ושוב אנו עדים כאן לתהליך במסגרתו האקדמיה אינה מסתפקת עוד בחקר הספרות, כי אם גם מבקשת ליצור, ואם אפשר אז בצלמה, את יוצרי הספרות).

אני מאמין, וגם יודע, שלאקדמיה יש פנים יפות ותפקיד חשוב במערכת הספרותית, ושיש ביכולתה להרים תרומה ממשית לספרות העברית.

איני מבקש להציע כאן קוד אתי או קוד תפעולי לחוגים לספרות. כל שאוכל לעשות במסגרת זו הוא להצביע על דוגמאות חיוביות ומעוררות הערכה, על כך שכאשר אני קורא ב"פיוטי ר' אלעזר בירבי קילר" בעריכת שולמית אליצור, או מעיין במהדורה המבוארת של יונתן מאיר ל"מגלה טמרין" של יוסף פרל, בכרכי שירת ימי הביניים שערך חיים שירמן, בתחדישי יונתן רטוש שליקטה וכינסה מיכל אפרת ובעוד אינספור ספרים נפלאים, אני חש כי מדובר בעבודת קודש, לא פחות. כלומר, הבו לנו יותר שולמית אליצורים ופחות גלוזמנים, הירשפלדים וגלילי שחרים, זה כל מה שאני מבקש. יותר תוצרת ופחות ברברת. יותר עמל (כן, אני מבין שהעתקת כתב יד המצוי בארכיון, ביאורו והתקנתו לדפוס, לא תמיד מזכים ב"פרסום אקדמי", אך קרייריזם הוא לא הכל בחיים) ופחות תועמלנות — יותר עשייה לשמה, ופחות למען שמכם.

ג.

מיכאל גלוזמן. קריסטבות מוטמעות צילום: דניאל צ'צ'יק

נשוב אפוא בכוחות מחודשים לספרו של הולנדר. כפי שציינתי בפתח הדברים, הולנדר בחר לעסוק בנושא קריטי, אולם מצא עצמו תועה סחור־סחור. לו ביקש המחבר להתחקות באמת אחר מקורותיה של המוסיקה הזכית, היה מוותר על "הפניות החובה" לכתבי דן מירון וחנן חבר (האחד עורך סדרת "מבט אחר", שבמסגרתה הספר ראה אור, והשני מנחה עבודת הדוקטורט) ועל פרפראות תיאורטיות בנוסח "המוסיקה היא מודל של אחרוּת שבאמצעותו מנסה הסובייקט הזכי לכונן את זהותו" (האומנם?) — ומשקע את כוחותיו בתיאור הגנאלוגיה של המהלך הזכי, בדומה לאופן שבו נהג זך בדוקטורט שלו מ–1975 (שלא נזכר כלל בספרו של הולנדר), Imagism: the Poetic of Hardness, שבו הקדיש מאות עמודים לחקר האסכולה האימג'יסטית, שורשיה וחבריה הנידחים ביותר.

קשה להסביר כיצד מחקר שעוסק ככלות הכל בהחדרת המוסיקה של החרוז החופשי לשירה העברית בידי זך, מרשה לעצמו להתעלם כמעט לחלוטין מהשפעתו של ז'יל לאפורג (הולנדר מאזכרו באופן אגבי, בתיווך ת.ס. אליוט כמובן), או משרל ון לרברג, שהיה הראשון לקשור בין מושג המֶשֶׁךְ של אנרי ברגסון לחרוז החופשי, או מת.א. יוּם, תלמידו של ברגסון, מתרגמו לאנגלית, אבי האסכולה האימג'יסטית ואחת הדמויות הנערצות על עזרא פאונד (ועל זך).

וגם הדיון בפאונד, שהיה אמור להיות דיון מרכזי בספר מעין זה, כמעט שאינו קיים כאן — למעשה, גם הדיון הקצר שמתקיים כאן בזיקתו של זך למלחין הרוסי אלכסנדר סקריאבין היה צריך לעבור בפאונד (כך גם אזכורו של סטרווינסקי, שהיה ידידו של פאונד) וצריך היה להיות נלווה לו גם עיסוק בקלוד דביסי ובשאר המלחינים שהשפיעו על התהוות החרוז החופשי — שהרי (ושוב אחזור על דברים שכתבתי בעבר) מהו "הרהורים על שירת אלתרמן" אם לא תרגום עברי, חלקי ותועלתני למשנתו של פאונד? לאמור, נטל זך את המכשיר הביקורתי שבנה פאונד, והפעילו על שירת אלתרמן.
פאונד כתב: "את ליונל ג'ונסון (משורר ומסאי בריטי בן המאה ה–19, י"ו) לא ניתן להציג כמי שמתואם עם שאיפותינו ותורותינו העכשוויות. הוא כותב בלשון ספרותית… ואילו מטרתנו היא הדיבור הטבעי, השפה כפי שהיא מדוברת". וזך כתב: "לשונו של אלתרמן היא הרבה פחות דיבורית… גם הסיגריה נהפכת ל'סיגרית' ה'שירית' יותר… עוד לא היה בשירה העברית המודרנית משורר חשוב שהמוסיקה של השירה שלו היתה כל כך רחוקה מן הריתמים של הלשון המדוברת".

פאונד כתב: "באשר לריתמוס: יש לכתוב ברצף של משפט מוסיקלי ולא ברצף של מטרונום". וזך כתב: "מה שקובע אצל אלתרמן הרבה יותר מאשר ההינזרות משפת הרחוב, הוא הסגנון המשעבד הכל למרותה של סימטריה משקלית חדגונית".
פאונד כתב: "אין לעשות שימוש כלשהו במלה שאינה תורמת להצגת ה'דבר'", ושעל המשורר "להשתמש בעיטור טוב או לא להשתמש בעיטור כלל". וזך כתב: "אינני אוהב את האימאז' שכל עיקריו אביזר וג'סטה של קרשי הבמה המשרת מטרות דקורטיביות בלבד".

פאונד כתב: "אל תשתמש בביטוי כ'ארצות עמומות של שלווה'. הוא מקהה את האימאז'. הוא מערב הפשטה בקונקרטי. ביטוי מעין זה נובע מכך שהכותב אינו מבין כי האובייקט הטבעי הוא תמיד הסמל המתאים". וזך כתב: "אינני אוהב את הפאתוס הממותק של 'שגבת כמפלצת של יופי, של אושר, של קיץ'… אינני אוהב את הסנטימנטליות המוקיונית (המחפה על חוסר רגש)… אינני אוהב את הדימוי שאיבד כל יסוד חושי (המוליך בסופו־של־דבר לעבר צירופים כגון 'שורות אוטובוסים כבדים כדמעות') ואת השימוש המופרז בפיגורות כמו אוכסימורונים… מכאן גם שאינני אוהב את אי יכולתם של שירי 'כוכבים בחוץ' להיות פיזיים יותר בנופיהם, אותנטיים יותר בלשונם ו'מעוטי אמצעים יותר'" ועוד ועוד דוגמאות.

תחת זאת, מעניק לנו הולנדר אי אלו "ניתוחים" בנוסח "צעקתו של אורפאוס בשיר זה ("אורפאוס צועק", י"ו) היא קריאתו של מי 'שיש לו חיים ואמת רק אחרי השיר ובגללו' — כלשונו של בלאנשו — ובה בעת קיומו מחוץ למרחב השיר אינו אלא קיום צל", או קביעות מופרכות כגון (בהתייחס לשורתו של זך "ולא אחדל מהלל, כן להלל לא אחדל", בשיר "אני רוצה תמיד עיניים"): "קל להבחין שנושא זה, הרצון להלל את יפי העולם, הוא רצון אלתרמני מובהק" — לא ד"ר הולנדר, הרצון להלל את יפי העולם אינו ייחודי לאלתרמן בשום צורה, זהו רצון שכיח מאוד בקרב משוררים, לאורך הדורות כולם (חשבו למשל על הפתיחה של "אנדימיון" של ג'ון קיטס או על שירי וולט וויטמן או אמיר גלבע).
לכל אלה מצטרפות גם אינספור השערות פסיכולוגיסטיות ומיושנות באשר למניעו של זך, ללא־מודע שלו ולתסביכיו האדיפאליים בהתנהלותו מול אלתרמן. איך לא, בהסתמך על הרולד בלום ("חרדת ההשפעה") ועל הלא־מודע הפוליטי של פרדריק ג'יימסון (מה היה עושה הולנדר בלי הוצאת רסלינג?).

הספר עצמו נחתם בשורות הבאות, העוסקות בקטע מפרקי הביוגרפיה של זך: "מן 'המנגינה המשפחתית הנוראה' שנתגלתה לו בדלפי כמקום הורתו של 'אל השירה והמוסיקה', ביקש זך להימלט. נראה שזו הודאה שלזך לא היה 'מקום' בעולם מפני שהעולם מלא ניגון, ומי שהכיר בעובדה זו — אותו 'בן משפחה' נורא — זוהה תמיד כמאיים". בקיצור, ככה לא מדברים על שירה — או, אם יוּתר לי לשבש קמעה את דברי ויטגנשטיין: אם אתה לא יודע לדבר על משהו, כדאי שתשתוק.

אגב, אם להתעלם לרגע מן הנונסנס התיאורטי הנפתל והמשובט ("זך מצא את עצמו, כאן בספר, בַּכְּתָב"), הרגעים היפים ביותר בספר, הגם שהם מופרכים, הם כאשר הולנדר מתאר, בכושר סיפורי לא מבוטל, את מהלך השתלטותו של זך על הקאנון העברי כמעשה מחושב לפרטי פרטים ומתוחכם לעילא, מעשה שרוחו של מקיאוולי שורה עליו.

זך של הולנדר הוא מצביא פואטי דגול, רב תחבולות ומזימות: "עם פירוקה של חבורת 'לקראת', שבמשך שנות קיומה הקצרות היה זך לדוברה ולמנהיגה המובהק, החל אפוא זך במהלך שיטתי של השתלטות על המרחב הביקורתי; מהלך שתכליתו היתה לגרום לשחקנים האחרים בשדה הספרותי להכיר בו כבעל עמדה מכוננת בשדה… כך, למשל, זך הקים וערך את כתב העת 'יוכני' עם אורי ברנשטיין, ערך את מבחר שיריו של יעקב שטיינברג והצטרף לוועדת הרפרטואר של תיאטרון ה'אהל' ולאחר מכן גם 'הקאמרי'… לצד התקפתו הנמשכת על השירה האלתרמנית, שקד זך על ניסוח כלליה של אופציה פואטית חדשה". אני מציע להולנדר, לאחר שעיבד את עבודת הדוקטורט שלו לספר מחקר, כי יעבד את ספר המחקר שלו לרומן היסטורי סוער ומדמם.

ד.

כשאני חושב על ההיסטוריה הארוכה והיפה כל כך של משוררים הכותבים על משוררים — אריסטופאנס על אוריפידס ואיסכילוס ב"הצפרדעים", ג'ון דריידן על שייקספיר, יוסף ברודסקי על הוראטיוס, טשרניחובסקי על עמנואל הרומי, וולטר לנדור על בוקאצ'ו ופטררקה, לאה גולדברג על בן יצחק ועוד ועוד — או כשאני חושב על דבריו של אליוט, שלפיהם "הניסיון מלמד כי מבקרי השירה הטובים ביותר היו משוררים", קשה לי להבין כיצד ייתכן שד"ר אורי הולנדר, שהוא כאמור משורר, כותב באופן הנ"ל על אחיו המשורר נתן זך. אני מניח שהתשובה לשאלתי מצויה בשורותיו הידועות של דן פגיס: "דוקטור לא מתחרז עם כלום […] רק דוקטור עם דוקטור".

 

בוער, אבל מבפנים: ביקורת על "זה מסתובב"

זה מסתובב. צילום: יוסי צבקר

הדחיסות והמתח באולם תיאטרון הסימטה בזמן האירוע "זה מסתובב" על פי מונדי אינם ניתנים למדידה. אם היה כלי מדידה הוא היה מתפרק מהעוצמה. הקהל, אם אפשר לקרוא לו ככה, צופה מקרוב מאוד מרחק חצי מטר מהשורה הראשונה בתקריב ריאליסטי בתא כליאה הדומה לכלוב. דמות בשם הרצל ודמות בשם קפקא, שהקשר ביניהם לדמויות המקור הוא סמלי בלבד, נאבקות באכזריות זו בזו מאבק לחיים או למוות. אחד מהם ימות בסוף.

מכשירי עינויים ירדו אל הכלוב מחבל מתכת מתנייע מעל ראשם: חרב, חבל, חוט חשמל. אחד מהם יחושמל למוות על ידי חברו. אחות במדים לבנים ושדיים ענקיים שהיא בעצם גבר, מעמידה פנים שהיא מנסה להרגיע, אבל היא מחרחרת ריב באמצעות המיניות שלה. האחות מבצע/ת מין אוראלי עם הרצל מבעד לסורגי הכלוב ומנסה לגרות את קפקא להשתתף בתענוג. הרצל מטלטל את קפקא כשהראש שלו בתוך שק, קפקא מקיא לתוך אסלה.

על מה המאבק? מונדי הבהיר את זה במחזה שהוצג בשנות ה-70 מאות פעמים כבר בתחילתו: הרצל, איש החזון המעשי מייצג את הישראלי החדש: כוחני, עדרי, משת"פ של קונצנזוסים בכלל ושל אלה של השלטון בפרט. לכן הוא נגעל מהרוחנית של קפקא. מהפגיעות של הסופר, מהיעדר השרירים. אבי גיבסון בר-אל עיבד את מונדי, השחיז, עדכן, הוסיף והזוויע במהלך כל הטקסט (ייעוץ: אמיר אוריין).

הרצל משפיל את קפקא, בז לאמנות שלו, למחשבות האנרכיסטיות שלו, מנסה לשבור את רוחו. עד שתבקע מתוכו הרוח המחושלת הנכונה, הצייתנית. לפעמים נראה החישול כמו אימון של יחידה צבאית מובחרת (הרצל: "טיפוסים כמוך נחסל! לא, לא באופן פיזי, נציק לכם, נשבור אתכם, נסמם אתכם, נמצוץ אתכם עד שתברחו! ואם לא תרצו לברוח, נטריף את דעתכם ואני אדאג לכך אישית"). וקפקא הולך ומתחשל עד שהוא בונה מכונת עינויים כגולם שיקום על יוצרו. אצל מונדי הרצל שורד את עינויי המכונה. אצל בר-אל, קפקא מצטיין כל כך בחינוכו מחדש עד שהוא משמיד גם את המורה שלו, את הרצל. כלומר לא בדיוק מורה, אלא שליח של הממסד שהוכשר לחנך סוטים מחדש. ועל כל אלה משקיף מנהל נעלם עם מצלמתו. להגיד "האח הגדול" זה להגיד את המובן מאליו.

אם היה יוסף מונדי, מחזאי האוונגרד הזועם של שנות ה-70 עד ה-90 של המאה הקודמת, חי הוא היה מתפעל ואולי מקנא קצת. מתפעל למשל מהעובדה שהמחזה שלו הפך מסוריאליסטי לריאליסטי. אצל מונדי מתרחש האירוע בבית משוגעים. קפקא והרצל נחשבים ללא שפויים כך שאי אפשר היה ללכת עם האמת של האימה עד הסוף. למשוגעים הרי סולחים. והיה מקנא אולי בבר-אל שפועל בשטח כאדם שכבר עיבד את כעסיו, ועכשיו הוא משרה רוגע על סביבתו כמנהל תיאטרון הסימטה, כבמאי. הוא יוצר מחזות פסימיים אבל הוא אופטימי. מאמין שאפשר להשפיע. בר-אל מקרב לסימטה קבוצות תלמידים ומשוחח איתם אחרי ההצגה. "יצירה היא מקום מתקן", הוא אומר לתלמידי תיכון לאחר ההצגה. "בישראל היום להיות פגיע ורגיש זה לא טוב, זה נתפס כקלקול, כחולשה. תפקיד האמן לעורר מחשבה, לתקן את המקום שבו אנו חיים".

אביו של בר-אל, הכבאי, נפל מסולם ומת כשבר-אל היה בן ארבע וחצי. הוא הפך לאבא של אמו ואחותו ומכאן הבגרות האבהית שלו בגיל 34. בר-אל לא דומה למונדי, המהגר התלוש, בן תפנוקים של הורים אמידים בבוקרשט שירדו בארץ ממעמדם ונשאר ילד רוגז. "התקפי הזעם הרגו אותו", אמרה פעם בתו הסופרת ניבה יוסף. מונדי התכתש עם הממסד, התגרה בו, גידף, קילל, הקיא עליו. התקשורת התפרנסה מהסקנדלים שלו. ב"זה מסתובב" כמו ב"מושל יריחו" התקיף חברה מיליטריסטית, אך גם ביטא את אסונו האישי כאמן מורד שהחברה גורמת לו להרגיש מיותר.

"אם הייתי ממשיך לכתוב טלנובלות או ריאליטי כמו 'האח הגדול' כמובן היו ממשיכים לשדר. הכל הפוך כאן הכל", מתלונן קפקא בעיבוד של בר-אל. למרות האסוציאציות הצבאיות של קפקא, האח הגדול או המעולל בהצגה הם האחידות המחשבתית, שטיפת המוח הטלוויזיונית, שנאת התרבות, הקפיטליזם המעייף את האדם העמל ומדכא את נשמתו.

זה מסתובב. צילום: יוסי צבקר

ראיתי גם את "אסקוריאל" ואת "מרד המתים" שביים בר-אל בסימטה. האווירה דומה: מין סרט אימה או סרט אסון. הנושא אותו נושא: האזרח מטיל ספק בשלטון, דורש את זכויותיו מחדש. אין שמץ קישוטיות בשלוש ההצגות האלה. צבעים מונוכרומיים עכורים, צבאיים, מעוותים, רקובים. אבל אין רגע דל. הצופים צרחו בבהלה כשגופות המתים יצאו בבום מהארונות לצלילי אזעקה. והמוזר הוא שהקהל מתמודד בהנאה. בר-אל הופך אותם לקהילה של יוצרים: האמן הסובל אינו אדם מאושר בסופו של דבר? בטח שכן. כי ניסה לגעת בסוד ולפעמים הצליח. כך גם הקהל: מעוררים בו תדהמה והתנגדות ומזרימים דם למוח.

עוצמת החוויה נובעת כמובן מאופי המשחק של השחקנים. מי שלא מכיר את סודות שיטת "המעגל הפתוח" של אמיר אוריין שמבית מדרשו יוצא בר-אל לא יודע איך מושגת בערת השחקנים על הבמה. המושג המרכזי הוא "החוויה האישית המיידית", והשחקן מדווח עליה לעצמו, לשחקנים ולבמאי כדי להשתמש בה בהצגה. באחת ההצגות התפתל הרצל מכאבי גב. הכאב עובד לתוך ההצגה. בתיאטרון אחר היה השחקן מבזבז אנרגיה על התגברות והתעלמות מהכאב ופוגע ביכולת המשחק שלו. כאן להפך. הרצל באותה הצגה הלך עם הכאב ובמקום להיות זקוף כחייל ממושמע, התפתל והתעקל וגרם לקפקא להגיב על כך עד ששניהם דמו לשני מקקים קפקאיים. החזרות נמשכות כל עוד ההצגה עולה. דרגת ההתמסרות קרובה להקרבה. השחקן היוצר עולה על המוקד.

בימיו של בר-אל, נהפך תיאטרון הסימטה היפואי למרכז האוונגרד הישראלי. מין תיאטרון באבילון צרפתי של שנות ה-50 של המאה הקודמת שניהל ז'אן מארי סרו, תיאטרון שבלעדיו לא היו עולים בקט, יונסקו וסארטר על הבמה. כמה היה שמח מונדי להיות חלק מתיאטרון כזה. לרשות בר-אל לא עומדים מחזאים בסדר גודל כזה, אבל הוא ממלא את שני האולמות בעיבודים מודרניים של קלאסיקות: "אדיפוס המלך" היה קברט אפל עם מוזיקה חיה, "סלומה" של אוסקר וויילד התרחש בבית מרחץ לצלילי מייקל ג'קסון. תיאטרון מלניקי הנפלא הפך את המקום לביתו, הפסל של מרדכי אנילביץ' קם לתחייה ב"אבנים" של קבוצת אורתו-דה וחנה סנש עושה חשבון אחרון עם הקול הפרטי שלה שבתוך הקול הלאומי ב"קול קורא והלכתי". אנילביץ' וסנש מגוללים את מה שמעניין את בר-אל כיוצר: ניצחון הרוח. זהו תיאטרון יוצר וגם בית פרינג' להצגות אורחות. ובר-אל שלא כמונדי בוער בתוכו אבל מתנהל כאילו כלום לא בוער.